11. Deutsch-Japanisches Umwelt- und Energiedialogforum, 16.-18. Februar 2021 (online)

- Ort: Online

 

Die Industrie von Morgen: Dekarbonisierung als Industriepolitik - Politische, technische und gesellschaftliche Wege zur Treibhausgasneutralität und die Rolle des Wasserstoffs

Japan und Deutschland haben sich das langfristige Ziel gesetzt, bis 2050 Treibhausgas-neutralität zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein tiefgreifender Wandel erforderlich, der alle Teile unserer Wirtschaft und Gesellschaft betrifft. Die Industrie ist weltweit für rund 30% der Treibhausgasemissionen verantwortlich und ist damit ein Schlüsselsektor für die Erreichung des Neutralitätsziels. Zusammen mit der voranschreitenden Digitalisierung wird die Dekarbonisierung einen fundamentalen Wandel der Industrie mit hoher Geschwindigkeit vorantreiben. Neue und bahnbrechende Technologien, Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle, Märkte und Arbeitsplätze werden die Branche umweltfreundlicher, zirkulärer und wettbewerbsfähiger machen. Um die zentralen Herausforderungen des Übergangsprozesses in Chancen zu verwandeln, müssen Industrie, Wissenschaft, politische Entscheidungsträger*innen und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten und gemeinsame Lösungen finden.

Vor diesem Hintergrund nahm das 11. Deutsch-Japanische Umwelt- und Energiedialogforum (UEDF), das am 16./17./18. Februar 2021 online stattfand, folgende Themen in den Fokus:

- Wie kann Treibhausgasneutralität in der japanischen und deutschen Industrie erreicht werden?

- Was sind die größten Herausforderungen, mögliche Lösungsstrategien und technologische Optionen für eine Dekarbonisierung der Industrie?

- Wie kann Politik den Wandel unterstützen und die Industrie befähigen, Vorreiter auf den kohlenstofffreien Technologiemärkten der Zukunft zu werden?

- Welche politischen Rahmenbedingungen (sowohl marktbasiert als auch regulatorisch) sind erforderlich, um die Markteinführung von CO2-neutralen Energieträgern wie grünem Wasserstoff zu beschleunigen?

Seit seiner Gründung im Jahr 2007 hat sich der UEDF zu einer renommierten Plattform für den Informationsaustausch zwischen Experten aus Industrie, Wissenschaft und Politik beider Länder zu aktuellen Umwelt- und Energiefragen sowie zu einem Ausgangspunkt für Kooperationsprojekte entwickelt. Veranstalter sind Bundesumweltministerium (BMU), Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und die japanische NEDO (New Energy and Industrial Technology Development Organization) in Zusammenarbeit mit dem japanischen Wirtschaftsministerium (METI) und Umweltministerium (MoEJ).

Realisation: ECOS und adelphi
Sprache: deutsch und japanisch (Simultanübersetzung)

Programm und Vortrags-Download: https://gj-eedf.org

Programmflyer

Factsheet "Experiences with Carbon Pricing in Germany, the EU and Japan"

Pressemitteilungen:

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