Sustainable Food
Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sind zunehmend vom Klimawandel betroffen, insbesondere durch Stürme, Dürren und anderen extreme Wetterereignisse. Andererseits trägt die Landwirtschaft selbst erheblich zur Erderwärmung bei. Die Vereinten Nationen (UN) schätzen, dass die Lebensmittelindustrie für 30 % des weltweiten Energieverbrauchs und 22 % des Treibhausgasausstoßes verantwortlich ist. Nachhaltige Lebensmittelproduktionssysteme können zur Eindämmung des Klimawandels beitragen und gleichzeitig die Ernährungssicherheit gewährleisten. Hier kommt es auf die Entwicklung innovativer Technologien für eine heimische und gleichzeitig nachhaltige Lebensmittelproduktion und -verarbeitung an.
ECOS organisiert Seminare zum Expertenaustausch, erstellt Studien zu Einzelthemen wie Smart Farming, initiiert Projekte beispielsweise im Bereich Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft und unterstützt Unternehmen und Start-ups bei der direkten Vermittlung und Vermarktung von Umwelttechnologien und Produkten in Japan.
Seit Anfang 2026 koordiniert ECOS im Auftrag des Landkreises Osnabrück das GRW-Projekt „Kreislaufwirtschaft in der Bioökonomie in der Region Weser-Ems“. Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen, Start-ups, Forschungsinstitutionen und Wirtschaftsförderungen regionale Kreislaufwirtschaft gezielt weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion. Durch gezielten Austausch, Vernetzung und Kooperationen sollen wertvolle Ressourcen effizienter genutzt und innovative Geschäftsmodelle entwickelt werden.
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